*2010 Gewaltig - Gewalt in der Kunst der letzten 40 Jahre, Sammlung Dahlmann, Hamburg, DE Gruppenausstellung, Info Tel.:.: 040-32862344

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Presseinfo


24.09. 2010  19 Uhr
Kunst Raum Hafencity    Sammlung Dahlmann

Gezeigt wird der Kurzfilm "weitersagen"...                        
Bolzplatz Schmuckstraße "Chinesenstraße" von Gerd Stange

Der Film handelt vom kleinen China Town in St.Pauli von 1900 -1945- und dem Erinnerungsfußballspiel Bolzplatz Schmuckstraße, am 11. Mai 1996 sowie ein Erinnerungsessen, welches am 12.Mai in einem chinesischen Restaurant in St. Pauli statt fand (50 Chinesen wurden eingeladen). Musik im Film: Die kleine chinesische Blume/ Komposition am Flügel Gerd Stange.

Der Film wurde gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung und der Kunststiftung Prof. Dahlmann. Die Uraufführung war am 27.9.2006 im Metropoliskino Hamburg.

Anschließend, findet ein Gespräch mit dem Künstler und anschließender Führung durch die Ausstellung "Gewaltig - Gewalt in der Kunst der letzten 40 Jahre", Gruppenausstellung statt.

Thematisiert werden die Arbeiten die Stange 1986 nach der Katastrophe in Tschernobyl fertig stellte,  die Dahlmann in der Präsentation  zu Hans Jürgen Breuste sieht.


Zeigen werde ich Bilderwerke über Tschernobyl von 1986.

1986 im Mai,  in der Zeit des Supergaus,  war ich in Rom , mit (m)-einer  ...()
Auf der Rückreise im Zug holte uns die Realität zurück; in eine Katastrophe: Der Supergau Tschernobyl...
Aus jener Zeit rühren diese Bilder in der Ausstellung "Gewalt-Gewaltig in der Kunst der letzten 40 Jahre".  
Heute 24 Jahre nach der Katastrophe  bekommt die Kanzlerin Merkel die Atomfrage nicht in den Griff!
Es gibt ein Atomgesetz: Gesetz über die friedliche Verwendung der Kernenergie und den Schutz gegen ihre Gefahren von 1959...


H.J.Breuste 2010 r. v. seinem Werk /

Bilder im Hintergrund Tschernobyl 1986/ G. Stange

Die "Chinesenstraße" Schmuckstraße

Für die harten Arbeiten an den Maschinen und als Schiffsköche oder Hilfsstewards wurden auch auf deutschen Dampfschiffen immer häufiger Chinesen eingesetzt. Seit jener Zeit siedelten sich Chinesen in der Nähe des Hamburger Hafens an, nicht in großen China-Towns wie in Amerika, sondern in einer Seitenstraße der Großen Freiheit, der Schmuckstraße. In deren Häusern entstanden chinesische Speiselokale, Läden und Logierhäuser.
Diese Chinesenstraße gab es in der NS-Zeit noch immer. Der Einsatz von Chinesen auf britischen Kriegsschiffen bot den Nazis aber den Vorwand, den Chinesen Spionage zu unterstellen.
Am Morgen des 13.Mai 1944 wurden 160 verbliebene Chinesen verhaftet und ins Arbeitslager "Langer Morgen" in Wilhelmsburg deportiert. 17 von Ihnen starben in kürzester Zeit. Die Überlebenden verließen nach dem Krieg das Land.
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Am 13.Mai 1996 erinnerten Michael Batz und der Hamburger Künstler Gerd Stange an die Geschichte der Deportation der Chinesen. Auf dem Gelände des einstigen Gebäudes mit der Hausnummer X - heute ein Bolzplatz - fand ein Erinnerungsfußballspiel statt.

Kunst im öffentlichen Raum, Kulturbehörde Hamburg

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Afrikanische Kunst

2010

Kunst Raum Hafencity

Brook 3

Block E

IV. Boden

200457 Hamburg

Info Telefon.: 040-32862344

Öffnungszeiten: Fr.: 18:00 - 20:00

Sa.: u. So.: 14:00 - 18:00

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 21. September 2010 um 15:42 Uhr