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Beelitz Ein Nekrolog

7. Dezember 2011 19:30 Uhr

Klavier Knauer

 

 

 

Janina (Fuge)

7. Dezember 2011 um 19.30 im

Klavierhaus Knauer an der Holstenstraße 167 in 22765 Hamburg.

"Beelitz. Ein Nekrolog" ist der Abend überschrieben, der Dreierlei
kombiniert: Fotografien, Gedichte und Musik, die in diesem Fall
allesamt im Zusammenhang mit den Heilstätten Beelitz stehen. Im
letzten Jahrhundert waren sie ein riesiger Krankenhauskomplex im
Brandenburgischen, Station für zehntausende Lungen- und Herzpatienten,
von 1945 bis 1994 Militärlazarett der sowjetischen Armee. Heute davon
übriggeblieben nicht mehr als eine denkmalsgeschützte Ruine,
gezeichnet von Verfall und Vandalismus, ein lost place, seit Jahren
ein Ort für Sonntagsabenteurer auf der Suche nach versteckten
Geheimnissen, Filmkulisse
(Polanski drehte hier für seinen Film "Der Pianist") und Eldorado für
Fotografierbegeisterte.

Fotografien, die ich von diesem Ort gemacht habe, hat Dr. Paul
Kersten, langjähriger Moderator des NDR-Bücherjournals und Autor
zahlreicher Romane und Lyrikbände ("Die toten Schwestern", "Der
alltägliche Tod meines  Vaters", "So viele Wunden in der Luft") um
seinen poetischen Blick auf die Dinge ergänzt. Das, was in Beelitz
verfällt, wird so festgehalten und zu einem ganz neuen Leben erweckt.

Umrahmt werden Bilder und Texte am 7. Dezember durch Pianist Peter
Andronikaskvili, der an diesem Tag nicht nur Geburtstag hat, sondern
am Flügel Werke von Chopin spielt -. Gerd Stange, der sich als streitbarer Hamburger
Künstler einen Namen machte (Installationen wie "Verhörzelle" oder
"Ein Gartenstück für Rosa Luxemburg") hat die Veranstaltung
organisiert und wird in das Thema einführen.


Janina (Fuge)

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 06. Dezember 2011 um 12:02 Uhr