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Ausstellung Leopold-Hoesch-Museum Düren 18.6. - 13.8.2006

 

 

 

 

Text Dr. Gerd Mörsch Leopold Hoesch Museum

SAMMLUNG DAHLMANN: RATTUS NORVEGICUS
18.6. - 13.8.2006 Leopold-Hoesch-Museum Düren (Pressetext)

„Die Aufklärung konnte das Böse nicht wegblenden. Wo viel Licht ist, erhöht es einfach seine Wattzahl.“[i] 

Warum trägt eine Ausstellung den Titel einer Rattenart und wirbt für diese mit einem braunen DINA4 Plakat in dessen Mitte – gerahmt von den Namen der ausgestellten Künstler in gold­farbenen Blutschrift – jenes Nagetier thront?

Ratten sind doch eine Plage, neben Spinnen Inbegriff von Ekel und Hässlichkeit – lästige Stamm­gäste in Mülltonnen und städtischen Grünanlagen. Auch das Plakat erinnert eher an ein Punkrockfestival und die blut­triefende Schrift scheint eine Hommage an Horrorfilmposter der 1950er zu sein.[ii] Hat etwa – um in den Worten Veit Loers zu bleiben – das Böse seine Finger im Spiel? Fangen wir beim Anfang an.

Die Wanderratte – Erfolg im Schatten der Zivilisation

Die Wanderratte – lateinisch rattus norvegicus – stammt ursprünglich aus Zentralasien und Nord­china. Sie hat sich wie die Hausratte als Kulturfolger des Menschen in alle Welt ausgebreitet, doch erst ca. 1000 Jahre später. Knochenfunde der Wanderratte in Schleswig-Holstein werden auf das 9. bis 10. Jahrhundert datiert. Im 18. Jahrhundert begann ihr bis heute andauernder Siegeszug im Schatten des Menschen, der zur Verdrängung der Hausratte führte. Bedingt durch die veränderte, moderne Lebensweise der Menschen – moderne Häuser und Kanalisation – konnte sich die Wanderratte stark vermehren. In weniger modernen Siedlungen ist ihr Verbreit­ungsgebiet dagegen beschränkt. So ist rattus norvegicus auch heute z.B. in Afrika nur in Groß- und Hafenstädten anzutreffen. Sie schwimmt sehr gut, klettern ist jedoch nicht ihre Stärke. In der Kanalisation moderner Großstädte findet sie ideale Bedingungen vor. Und nicht zuletzt auch in den Laboren der modernen Wissenschaft, in denen sie als klassisches Versuchstier nicht mehr wegzudenken ist.[iii]

Der Sammler - Die wilden sechziger und siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts

Das "Sammeln beginnt, wenn man die Bilder nicht mehr in der Wohnung aufhängen kann" definiert bescheiden der Hamburger Nicolaus Dahlmann. Ein jung-dynamischer Mann in Turn­schuhen, dessen Alter erst an den Haaren erkennbar wird. Der aus Düren stammende Professor wanderte schon in seiner Jugend über Düsseldorf und Bonn nach Hamburg. Die Hanse­stadt hat es ihm angetan und nicht nur seinen rheinländischen Dialekt beeinflusst. Auf die Frage, warum er als Sammler nicht den klassischen Weg gehe und alte Meister oder Werke der Klassischen Moderne kaufe, antwortet Dahlmann schlicht und doch mit einem frechen, sympathischen Lachen,  es ist einfach spannender nach vorne, statt mach hinten zu sehen.

Der Anfang seiner Sammelleidenschaft ist eine Collage von Joseph Beuys. Es war wohl um das magische Jahr 1968, erinnert sich der Labormediziner heute. Er habe die damaligen gesell­schaftspolitischen Diskussionen und Umbrüche aufgesogen wie ein Schwamm – so Dahlmann – und war fasziniert von der künstlerischen Umsetzung dieser Themen. 1970 kaufte er eine Arbeit von Hans-Jürgen Breuste, ein die Umweltschmutzung thematisierendes Kunstwerk mit dem Titel Crux Kreuz Leid Kummer.[iv] Das Kunstwerk fasziniert den Sammler aufgrund seiner Subtilität bis heute. Denn schon alleine aufgrund seiner Stofflichkeit – die Arbeit besteht aus Materialien, die die Endstufe der Verwertungskette darstellen – vermittele es die politische Botschaft des Künstlers, betont Dahlmann.

Politisches Engagement und ein Interesse an philosophischen Themen – so Dahlmann im Ge­spräch – waren die entscheidenden Kriterien für sein Interesse und den Kauf der ersten Kunst­werke. Hinzugekommen sind Witz, Humor und kunsttheoretische Relevanz. Er schätzt die inspira­tive Kraft der Kunst und spricht von persönlicher Faszination und inneren Grundmelodien, die ihn – wenn sie von einem Kunstwerk angesprochen werden – zum Kauf bewegen.

Es sind vor allem kleine, seinem Budget und der Größe seiner Studentenwohnung entsprechende Kunstwerke, die Dahlmann während seines Medizinstudiums erwarb. Und im Gegensatz zu heute war das Wort Wertsteigerung damals noch verpönt, kommentiert er lachend die heutige Kunstszene.[v] Doch seine in den siebziger Jahren gegründete Familie und die wissenschaftliche Karriere ließen Dahl­mann zunehmend weniger Zeit für die Sammlung und das Verfolgen aktuel­ler Entwick­lungen und Positionen. Hinzu kamen kommerzielle, oberflächliche Tendenzen im Kunstmarkt, erklärt der Sam­­mler aus heutiger Perspektive diese Atempause. Seit dem Ende der 1990er Jahre konnte er sich jedoch wieder intensiver seinem Interesse an zeitgenössischen Kunst widmen.

Freund­schaften zu Künstlern, regelmäßige Ausstellungsbesuche und Akademierundgänge entflammten die Sammel­leiden­schaft von neuem. Auch der inzwischen historische Blick auf die Kunst der 1960er und 1970er Jahre – der in den zahlreichen großen Retrospektiven des letzten Jahrzehnts ermöglicht wurde – hatte großen Einfluss, berichtet der Sammler. Inzwischen zählt die Sammlung über 200 Kunstwerke und Dahlmann möchte nach wie vor nicht bestimmte Künstler, sondern in die Breite sammeln.

Kaufen heißt Fördern, Ausstellen auch – Kunst darf nicht im Depot schmoren

Das Fördern junger und noch nicht in Kunstszene und -markt etablierter Positionen bedeutet für Dahlmann – wieder eine Parallele zum umtriebigen Nager, der für seine große und äußerst effiziente Sorge um den Nachwuchs bekannt ist – neben dem Ankauf einzelner Arbeiten vor allem das Präsentieren der Kunstwerke. Einerseits ermöglicht der Sammler jungen Künstlern durch Ankauf und Präsentation der Werke den Einstieg in den Kunstmarkt. Andererseits unterstützt Dahlmann auch „ältere“, weniger etablierte Positionen durch regelmäßige Ankäufe und deren Präsentation im Zusammenhang mit den „Zugpferden“ der Sammlung.

In diesem Sinne stellte Dahlmann zunächst regelmäßig Werke der Sammlung an seinem Arbeits­platz in Hamburg aus. Natürlich kann man hier protestieren und fragen, ob ein solcher Ort wohl der richtige sei. Doch versteht man die ersten Ausstellungsprojekte als das, was sie Dahlmanns Verständnis von Förderung entsprechend sind – idealistisch motivierte Schritte hin zu einer breiteren Öffentlichkeit – wird die Frage obsolet. Man kann das Präsentieren am Arbeitplatz – ganz im Gegenteil zur eher rhetorischen Frage nach der Seriosität einer solchen Ausstellung – durchaus als demokratisch motiviertes Mäzenatentum im Sinne Joseph Beuys’ verstehen. Was wiederum als ein Beweis für Dahlmanns „Aufsaugen“ der Gedanken der sogenannten 1968er Bewegung angesehen werden kann.[vi]

Ein historisches Vorbild für dieses Engagement findet sich in Düren: Carola und Günther Peill versuchten, durch das Aus- und Vorstellen von Kunstwerken am Arbeitsplatz Angestellte und Arbeiter ihrer Fabriken zur Auseinadersetzung mit und zum Kauf von Kunstwerken zu bewegen.[vii] Zugegeben, natürlich haben – prozentual gesehen – nur sehr wenige Mitarbeiter trotz der finan­ziellen Anreize der Peills tatsächlich ein Kunstwerk erworben.

Zeitgenössische Kunst ließ und lässt sich nach wie vor trotz fragwürdiger Preisexzesse auf dem Kunstmarkt nur schwer vermit­teln. Von den Dadaisten zu Rodins Balzac[viii] über Césars Compressions[ix] und Wolf Vostells Ruhender Verkehr[x] bis hin zu Jeff Koons und Martin Kippenberger – wobei sich die Liste der Künstler beliebig fortsetzen oder auch früher ansetzen lässt – zeigt sich diese Diskrepanz zwischen zeitgenössischer und historischer Kunstrezeption.

Besonders deutlich wird dies an den heute so geliebten Impressionisten und Expressionisten, wie wortgewaltig wurden sie einst von der Kunstkritik aufgrund ihrer absonderlichen Kunstwerke verspottet und angegriffen. Zugespitzt könnte man sagen, dass es geradezu ein Kennzeichen progressiver Kunst sei, in ihrer Zeit ver­kannt zu werden, doch wir wollen uns hier nicht weiter in Klischees verstricken. Dieser Skepsis gegenüber zeitgenössischer Kunst ent­sprechend waren auch in der Ham­burger Klinik die Reaktionen auf die ausgestel­lten Werke meist zurückhaltend bis ablehnend. Doch wurde ein Kunstwerke dann einmal ausgetauscht –  berichtet Dahlmann lachend – wurde es plötzlich vermisst. 

Ein erster Meilenstein in Hamburg

2005 präsentierte Dahlmann im Kunstverein Hamburg Harburg seine Sammlung erstmalig einer breiteren Öffentlichkeit unter dem Titel Meilenstein. Das Konzept dieser ersten großen Ausstel­lung vereinte den Überblick auf die frühe Sammlungsgeschichte mit einem Ausblick auf ihre gegen­wärtige Situation und Zukunft. Einerseits wurden vor allem Arbeiten des Fluxus von Künstlern wie Joseph Beuys, Wolf Vostell und Klaus Staeck gezeigt. Andererseits war neben einigen Vertretern aus den 1980er Jahren eine kleinere Auswahl an Neuerwerbungen von Künstlern wie Amouzou Glipka, Burkhard Held, Franziska Hufnagel, Kailiang Yang, Martha Soares, SEO, Stephan Kaluza etc. zu sehen. Die überraschend hohe Besucherzahl und das durchweg positive Medienecho bestärkten den Sammler in seiner Leidenschaft und dem Entschluss, seine Sammlung regelmäßig der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Von da an war der Weg nach Düren, zurück in das prächtige Museum seiner Kindheit nicht mehr weit. Dahlmanns Idealismus und Engagement stehen in guter Tradition des bürgerlichen Kultur­engagements der ehemaligen Stadt der Millionäre.[xi] Zuletzt bereicherte der aus Düren stammen­de und in Düsseldorf zu Ruhm gelangte Galerist Hubertus Schoeller mit der nach ihm benannten Stiftung die Kultur seiner Heimatstadt.[xii]

Der nächste Schritt

Im Leopold-Hoesch-Museum Düren wird erstmals ein umfangreicher, auf die jüngere Sammlungs­geschichte konzentrierter Blick ermöglicht. Die Ausstellung RATTUS NORVEGICUS bespielt den gesamten linken Flügel des Obergeschosses. Nach der Hamburger Überblicks­schau wird nun eine thematisch orientiertere Auswahl bestehend aus 31 Werken präsentiert. Die Künstlerliste ist ebenso reich wie prominent besetzt und lässt Liebhaber gefälliger Kunst nicht Gutes – und damit kehren wir wieder zum einleitenden Gedanken zurück – ahnen. Denn Künstler wie Werner Büttner, Paul Mc Carthy, Georg Herold, Jonathan Meese, Gerd Stange oder Thomas Zipp stehen nicht gerade in Verdacht, mit ihren Arbeiten das klassisch Gute und Schöne im Visier zu haben.

Ganz im Gegenteil scheinen sie ein gemeinsames Anliegen, eine Vorliebe für die oft absurd-hässliche Realität und den Protest gegen diese zu haben. Erinnern wir uns an Dahlmanns  Begründung für den Kauf der ersten Werke – politisches Engagement und Interesse an philoso­phischen Themen –  deutet sich eine Linie, ein roter Faden innerhalb seiner Sammlung an.

Es gibt viele Versuche, einen den gemeinsamen Nenner dieser Positionen abbildenden Begriff zu finden: Neo-Dadaismus, Junge oder auch Neue Wilde, Neue Gegenständlichkeit, Berliner Realisten, Protest- oder gar Politkunst.

Punk – Die wundersame Metamorphose der Wanderratte

Womit wir wieder beim Anfang und den Fragen ausgehend vom Titel und Plakat der Ausstellung wären. Die Wanderratte hat in der jüngeren Kulturgeschichte die Bedeutung eines Symbols für Protest gewonnen. Angesichts ihres zuvor eher negativen Bildes, wie es in der Einleitung zu diesem Text angedeutet wurde, kann man von einem überraschen Wandel sprechen. Die hässliche, die Pest übertragene Ratte – wunderbar klassisch in dieser Rolle ist die Ratte noch 1979 in Werner Herzogs Nosferatu- Phantom der Nacht [xiii] zu sehen – ist seit Mitte der 1970er Jahre zur Ikone einer Jugendkultur geworden: Punk.

Punk bezeichnet eine Jugendkultur, die Mitte der 1970er in New York entstand, bald international und besonders in London ihren „Boom“ erlebte und sich durch rebellische Haltung, Subkultur, Kleidung und Verhaltensweise auszeichnete. Eine Person, die sich als Angehöriger dieser Jugend­kultur bezeichnet, wird ebenfalls Punk genannt (Plural: Punks, deutsche Fremdbe­zeich­nung auch: Punker).[xiv]

Das Wort Punk ist älter als oft angenommen wird. Bei Shakespeare bezeichnet es eine Prostituierte.[xv] Ausgehend von der Definition „faules Holz“ ergeben sich weitere Bedeutungen. Im Englischen bezeichnet Punk allgemein etwas Niedriges, Minderwertiges oder auch „Unsinn“. Auf Personen bezogen reicht die Bandbreite von „Anfänger“ über „Strolch, Kleinkrimineller, Land­streicher“ bis hin zu „Abschaum und Dreck.“ Als Ikone der Punkbewegung entwickelte sich die Ratte in den 1980er Jahren dann zum Symbol für Protest, Provokation und Systemkritik.

Viele der in Düren gezeigten Kunstwerke lassen sich vor dem hier nur angerissenen Hintergrund erschließen. Und so trägt die Ausstellung nicht von ungefähr den Namen der dem Labormediziner Dahlmann bestens vertrauten Spezies. Neben der Arbeit von Michael Deistler trägt auch das erste Album (1977) der bis heute einflussreichen englischen New Wave Gruppe The Stranglers trägt seinen Namen: rattus norwegicus.[xvi]

Gerd Mörsch 2006

Fußnoten:
[i] Veit Loers: Ritter Tod und Teufel, in Ausstellungskatalog: Jonathan Meese -  Deichtorhallen Hamburg 2006, Verlag Walther König, Köln 2006
[ii] Ein sehr schönes Beispiel für diese Gattung sind die Poster für den Film „Monster on the Campus“ von 1958, der in Deutschland unter dem Titel „Der Schrecken schleicht durch die Nacht“ zu sehen war. Zahlreiche Filmplakate zu diesem Thema findet man unter http://www.monstrula.de.
[iii] Quelle: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, http://de.wikipedia.org.
[iv] Der listige Titel der Arbeit von Breuste bietet interessante Parallelen zu anderen Kunstwerken in der Sammlung, etwa solche von Beer, Meese, Deistler.
[v] Im Sinne dieses Seitenhiebs auf die Kunstszene kann auch das in Düren ausgestellte Bild Georg Herolds Ohne Titel (Kaviarbild) von 1990 verstanden werden. Die 1980er Jahre waren durch eine ähnliche Spekulations- und Kauflust auf dem Kunstmarkt gekennzeichnet wie die heutige.
[vi] Weitere Indizien für das idealistische Engagement des Sammlers sind kleine, bewusst ohne großes Aufsehen vollzogene Spenden für Ausstellungsprojekte und Kunstpreise.
[vii] Ähnlich den momentan leider schwindenden staatlichen Zulagen für Wohnungsbau und -erwerb förderten die Peills ihre Arbeiter und Angestellten beim Kauf von Kunstwerken durch Zuschüsse. Mehr Informationen hierzu findet man im Ausstellungskatalog der Günther-Peill-Stiftung von 1993 in einem Beitrag von Thomas Decke: Günther und Carola Peill, S. 12f. Das Ausstellen am Arbeitsplatz hat sich inzwischen längst zu einer vor allem bei großen Unternehmen weit verbreiteten Strategie beim Umgang mit Sammlungen etabliert. Ein gutes Beispiel hierfür ist die jüngst in Düren einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemachte Sammlung der Provinzial Versicherungsanstalten der Rheinprovinz. Eine ausführliche Dokumentation der Sammlung und des Ausstellungskonzeptes Auswahl /Aussicht findet sich unter http://www.provinzial-kunst.de/export/sites/pks/bisherigeprojekte3.html.
[viii] Die Bronzeskulptur wurde vom frz. Verein zur Förderung der Literatur in Auftrag gegeben, 1923 jedoch entrüstet abgelehnt. Erst nach einem jahrzehntelangen Kampf fand man für die inzwischen als Meisterwerk Rodins anerkannte Skulptur einen angemessener Standplatz in Paris.
[ix] Der französische Künstler César provozierte 1960 mit seinen Compressions genannten, zusammengepressten Autos einen handfesten Skandal während der Pariser Kunstmesse. Inzwischen schmücken zahlreiche Compressions die Strandpromenade von Marseilles.
[x] Unter wütenden Protesten von Passanten betonierte 1963 Vostell ein vor einer Kölner Galerie parkendes Auto ein. Nach einer der Rodinskulptur in nichts nachstehenden Odyssee durch die Stadt Köln befindet sich das Kunstwerk heute - von den meisten unbemerkt - auf der vielbefahrenen Ringstraße.
[xi] Diesen stolzen Titel erwarb die reiche Industriestadt gegen Ende des 19. Jahrhunderts.
[xii] Die zum 100jährigen Bestehen des Leopold-Hoesch-Museums 2005 erschienene Festschrift bietet einen umfangreichen Überblick auf die Geschichte des Hauses und seiner Sammlungen.
[xiii] Herzogs liebster Feind Klaus Kinski spielt in Nosferatu Dracula. „Der Tod ist nicht alles. Es gibt Schlimmeres“, sagt Kinski an einer Stelle und meint das Leben.
[xiv] Quelle: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, http://de.wikipedia.org.
[xv] In seinem Stück Maß für Maß.
[xvi] Der eigenwillige Musikstil der Stranglers - meist unter New Wave eingeordnet, obwohl er auch deutliche Punk- und Psychedelic-Rock-Elemente aufweist - sorgte für Aufmerksamkeit. 1977 konnten sie bereits drei Singles in den britischen Top 10 platzieren. Die Stranglers provozierten mit Äußerungen, Auftreten und Texten, die u.a. ausländer- und frauenfeindlich zu sein schienen. Der eigentliche Hintergrund waren jedoch Ironie und Zynismus.

Liste der gezeigten Arbeiten der Sammlung Dahlmann in Düren:

Künstler, Titel,  Jahr:

Beer, Tjorg: Parawahn / Einbau(r)egalité, 2006         
Beer, Tjorg: Nelenti, 2005
Beer, Tjorg: Hool, 2005   
Büttner, Werner: Die justitialen Probleme der Schöpfung künden von ihrer Schönheit (6 Teile), 1983  
Buetner, Werner: Prima Nachtsachen, 1990 
Dali, Zhang: AK47, 2002
Dali, Zhang: 100 chinese, 2002
Deistler, Michael: RATTUS NORVEGICUS, 1989
Deistler, Michael: ALLZWECKPLANE, 1981
Deistler, Michael: WER HIER NICHT DENKT, MUSS LENKEN, 1986 
Herold, Georg: Kurt und Karl, 2004 
Herold, Georg: Ohne Titel, 1985 
Herold, Georg: Ohne Titel (Kaviarbild), 1990
Mc Carthy, Paul: Ohne Titel, 2005
Meese, Jonathan: Der Karthagott, 2004    Öl auf Leinwand
Meese, Jonathan: Die Kapitano-Bligh-Serie, 2002 
Meese, Jonathan: Die Kapitano-Bligh-Serie, 2002 
Meese, Jonathan: Lolitadzioz (Multipel), 2001 
Meese, Jonathan: Marquis des Sqawmeese im geöffneten Maul des Mädchenvampirs “Nassys”, 2002 
Melgaard, Bjarne: Euronymous, 2001
Mörsch, Stephan: Ohne Titel (Zeichnungen), 2005/2006
Mörsch, Stephan: Ohne Titel (Modell), 2005
Oehlen, Markus: Ohne Titel, 1983    
Rieck, Thomas: Ohne Titel, 2002 
Rieck, Thomas: Ohne Titel, 1999
Ross, Oliver: Hypothesa, 1999 
Ross, Oliver: Hypothetischer Seelenmüll im archetypischen Stil, 2001/02
Stange, Gerd:Proust, Simon und der Krieg   1991
Stange, Gerd: Tschernobyl (Mutation), 1986
Stange, Gerd: Tschernobyl (Totentanz), 1986 
Zipp, Thomas: Plant (16 Teile), 2005

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 22. Mai 2018 um 21:45 Uhr