streifen_projekte
Projekte
KP-Brehmer Subbühne Mai 1995 Hamburg

 

 

 

 

KP Brehmer  Mai 1995   Subbühne -ein anderes Mahnmal für Wolfgang Borchert
Titel: Braunkohle in Berlin Copyright G.Stange

Lesen über Subbühne siehe KP Brehmer von G.F. Gerlach:

http://archiv.fridericianum-kassel.de/ausst/bremer-gerlach.html

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:35 Uhr
 
Subbühne - Der Schachtelmensch Mai 1995
Subbühne - Der Schachtelmensch Mai 1995

Rolf Zander liest der Schachtelmensch Subbühne 3. Mai 1995
Gerd Stange (1995)

Der Schachtelmensch

Das Haus des Menschen findet in mir statt.
Es gibt Menschen, die regieren und verurteilen, foltern und ermorden, in Räumen für die Herrschenden, für das Haus, den Besitz.
Das Haus aus dem ich komme, ist nicht das Haus, das ich denke, ich will es kennen.
Kaspar Hauser erlebte durch Anderer Hand das „fürchterlichste an Grausamkeit“
was niemand von uns sich wünschen würde!
Er wurde als Baby in eine Schachtel gesteckt und der Wildnis ausgeliefert.
Nachdem man Ihn fand, wurde er aus politischen Machtmotiven und Geldgier (Thronfolge)
und zur Beseitigung von Beweißmitteln in einen Kerker fast zu Tode gesperrt.
Die Schachtel sowie der Kerker beinhalten das „Raum – Haus.“

Der moderne Mensch lebt in Zimmer-Truhen, wo asoziales Leben durch designierte Wohnkultur, das passende Sofa zur Luxus-Tapete und zum Wandbild in der Zeit des Singles gehört. Im Kitsch lebend, ohne dies zu hinterfragen, ohne zu widerstehen.
Dem Kitsch ausgeliefert, sich selbst überdrüssig, der Schöpfung sich zwei Augen ausgestochen, die Hände abgehackt, dummbackig gähnend, müde der Simulation anhängend, Fett gefressen, des Ehrgeizigen gebot.
Der Kitsch bestimmt das Leben im Haus. Der Mensch ist dem Kitsch untertan.
Der Mensch passt sich seiner Truhe an. Der Gast wird zum Inventar.
„Hoch sollen wir leben“ wird gesungen. Wie hoch denn noch?
Wolkenkratzer, Hochhäuser, Türme, hunderte Meter entfernt von der Erde.
Im Haus, das ich meine, ist Erinnerung gespeichert.
Räume in denen ich niemals war. Sie wurden mir nicht gegönnt.
Räume meiner Fantasie, meines Denkens, meines Fühlens, Räume ohne Widerstand.
Kuckuck Kaspar

 

3. Mai 1995 gelesen von Rolf Zander,
in der *Subbühne- ein anderes Mahnmal für Wolfgang Borchert, Hamburg Tarpenbekstraße 66.


Veröffentlichung: Der Schachtelmensch
Gerd Stange weitergraben... Dölling und Galitz Verlag,,
Hgg: Museum für Hamburgische Geschichte (1996)

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:28 Uhr
 
Subbühne - Laß mich den Juden spielen Mai 1995 Uwe Storjohann

Laß mich den Juden spielen Mai 1995
Laß mich den Juden spielen Mai 1995 Uwe Storjohann





Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:31 Uhr
 
Michael Batz Subbühne 1995

Michael Batz

Michael Batz Subbühne 1995

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:33 Uhr
 
Rhythmisch Babylonische Wasserskulptur 1995

 






Fotografie: Schwammtechnik Hartfaser/ Stahlrahmen 127cm x 261cm 1995

Aus Subbühne- ein anderes Mahnmal für Wolfgang Borchert Luftschutzbunker Tarpenbekstraße 68 20251Hamburg Mai 1995

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:35 Uhr
 
Subbühne - Rhytmische Babylonische Wasserskulptur










Rhytmische Babylonische Wasserskulptur





Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:36 Uhr
 
Aus der Eisenzeit K3 Kampnagelfabrik Hamburg 1994



Herausgeber Gunnar F. Gerlach,  Michael Batz.

Katalog Idee & Konzept: Gunnar F. Gerlach, Michael Batz

Katalog Design und Produktion: Stefan Böhle, Kunstfrei. Druck Dierk Heigener
ISBN - Nr. 3-930225-07-7  1994

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:38 Uhr
 
Kunstverein Cuxhaven Sammlung Carl & Carin Vogel
Cuxhaven

15. - 29.01.1999, Werke aus der Sammlung von Carl & Carin Vogel


Cuxhavener Nachrichten, 19. Januar 1999, ic: Bildnerische politische Botschaften,Politische Botschaften mit extremen Positionen
+++ Der Bogen spannt sich (...) von A. Paul Weber und Klaus Staeck bis zu Arbeiten von DG. Reiß, Gerd Stange, Michael Batz und Walter G. Goes ...

Carl Vogel

Carl Vogel 1999

Carl Vogel (* 14. November 1923; † 5. Februar 2006 in Hamburg) war ein deutscher Kunstsammler und ehemaliger Präsident der Hamburger Hochschule für Bildende Künste (HfbK).

 

Michael Batz

Michael Batz 1999

Carl Vogel 1999

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:38 Uhr
 
Der Zweifel Zwerg Verhörzelle Weiße Rose

 

Der Zweifel - Zwerg Der Zweifel - Zwerg

Eine symbolische Figur für Fragen und Antworten
"Literarischer Garten" - Garten der Weiße Rose neben der "Verhörzelle" - Mahnmal der Geschwister Scholl, Geschwister Scholl Straße in Hamburg Eppendorf

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 05. Januar 2011 um 08:36 Uhr
Weiterlesen... [Der Zweifel Zwerg Verhörzelle Weiße Rose]
 
Aufzeichnungen Gert Beschütz 1920-1945/Umbenennung von Schottmüller Schule in Marie Beschütz Schule

 

 

Installation und Enthuellung der Gedenktafel für Marie Beschuetz  2. Januar 2001

Umbenennung von Schottmueller Schule in Marie Beschuetz Schule

Marie Beschuetz geb. 11.02.1882

1904         Eintritt in den Schuldienst

1928         Schule Erikastraße 23

1933         Entlassung wegen jüdischer Abstammung

1935/36    Keine Eintragung mehr im Lehrerverzeichnis

6.12.1941 Deportation nach Riga mit ihren beiden Schwestern Olga und Clara

Todesdatum unbekannt

 

v.l. Christa und Gert Beschuetz, r.  Frau Wally Schollmeyer Schulleitung Marie Beschuetz Schule

 

http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2001/01/29/a0200http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2001/01/29/a0200

Erinnern und Zweifel saen taz Artikel

 

Hamburger Wochenblatt    2000

 

 

Gert Beschuetz

Lebenserinnerungen eines artigen Hamburger Knaben 1920-1945

Textauszuege

 



Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:17 Uhr
 
<< Start < Zurück 1 2 3 Weiter > Ende >>

Seite 2 von 3