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Grabhügel Kriegerdenkmal Nachdenkmal Gerd Stange

Buch Nachdenkmal

Das Buch beinhaltet mein Interview mit Dr. Hakim Raffat zur aktuellen Gegenwart Afghanistan, Irak. Mit zahlreichen Fotos, Dokumenten meiner Installation Nachdenkmal 1998-2007 in Hamburg Groß Borstel. Das Kriegerdenkmal ( Richard Kuöhl 1923-2007) und das Nachdenkmal wurde 2007 durch einen Beschluß des BZ -Nord demontiert.

Beiträge von Jürgen Bönig (Museum der Arbeit), Elke Först (Helms Museum), Bernd Fürstenau (Pastor Groß Borstel) Thomas Sello Museumdienst Hamburger kunsthalle u.a. sind Teile dieser aufwändigen Dokumentation, bestehend aus politischen Betrachtungen, Widerständen, künstlerischen Übersetzungsformen und kunstwissentschaftlichen Deutungen.

Hakim Raffat
Grabhügel, Kriegerdenkmal, Nachdenkmal. Denkmal-Trilogie auf dem Licentiatenberg in Hamburg-Groß Borstel.
Stadtteilarchiv Eppendorf / Abera Verlag: Hamburg 2008.
Paperback, 1. Auflage, 182 Seiten, 29 Farbfotos, 24 s/w-Fotos, 4 Karten, 8 Zeichnungen, 3 Tabellen, 41 Abbildungen von Dokumenten.
ISBN 978-3-934376-86-1

http://www.amazon.de/Grabh%C3%BCgel-Kriegerdenkmal-Nachdenkmal-Denkmal-Trilogie-Licentiatenberg/dp/393437686X

http://www.youtube.com/watch?v=GBU4KY9DktQ NDR DOKU Nachdenkmal

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:39 Uhr
 
Der Adler soll zum Hausputz

Der Adler soll zum Hausputz, der Kubus soll erneuert werden - für 17.000 Euro?
Ein neuer Standort, der Ohlsdorfer Friedhof, steht zur Diskussion?

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:40 Uhr
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Taschenbuch Weitergraben
Buch Weitergraben

Gerd Stange: weitergraben
Texte von Gunnar F. Gerlach, Thomas Sello, Hgg. vom Museum für Hamburgische Geschichte im Dölling & Galitz Verlag,
ISBN 3-930802-55-4

Erhältlich bei amazon.com hier:

Jörgen Bracker (1996)

Zum Geleit

Wenn man nach dem überzeugenden Denkmal für die Toten des Ersten Weltkrieges fragt, wird man zweifellos an das an Güstrow denken.
Ernst Barlach hat es geschaffen und in ihm als lebenspendende und lebensschützende Mutter Käthe Kollwitz portraitiert. Als ihr Sohn Peter 1914 in den Krieg gezogen war hatte sie die Heroisierung des sogenannten Opferganges begeistert akzeptiert.

"So sind sie nun auch wirklich eingesegnet zu ihrem Opfer",
hatte sie ihrem Tagebuch anvertraut. Erst als ihr das Kind genommen war, erfaßte sie ganz die totale Unsinnigkeit und Hohlheit des Trostes für den nicht wiedergutzumachenden und durch das sogenannte Opfer nicht gerechtfertigten Massenmord der Jungen.
Wie Blasphemie mutete dagegen die beinahe in jedem Dorf befolgte kaiserliche Staatspropaganda "Schafft Helden Haine!"an. Durch Denkmäler dieser Art sollte der antike Mythos von der Süße und Lieblichkeit des Sterbens für das Vaterland sogleich die nächste Generation für den Opfertod im Krieg bereit machen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:44 Uhr
 
Taschenbuch Verhörzelle
Buch Verhörzelle

Gerd Stange:
Verhörzelle und andere antifaschistische Mahnmale in Hamburg,
Hgg. von Thomas Sello/ MD Hamburger Kunsthalle, Gunnar F. Gerlach(Kunstwissenschaftler)
Hintergründe und Materialien,
Verlag Dölling & Galitz; ISBN 3-926174-32-3

Erhältlich bei amazon.com hier:Erhältlich bei amazon.com hier:

Aufsätze Hamburger Kunsthistoriker und zahlreiche Bilder begleiten das Entstehen des Kunstwerkes Verhörzelle, von der Idee bis zu seiner Installation. Texte zu Leben und Wirken der Geschwister Scholl sowie ein Rundgang zu den Mahnmalen Hamburgs vervollständigen den Blick auf die antifaschistische Denkmalkunst der Stadt.

Installation der Verhörzelle

Verhörzelle Teil 1
Verhörzelle Teil 2

Aktion und Installation der Verhörzelle, dem Mahnmal der Geschwister Scholl in der Geschwister-Scholl-Str., Hamburg-Eppendorf zwei Tage vor der Wiedervereinigung am ersten Oktober 1990.
Mitwirkende:
Dr. Paul Kersten, Bücherjournal NDR
Prof. Rolf Zander, HFBK Hamburg
Hannes Wienert
Musiker, Kap´tn Engelmann, Künstler, Richard Woytello u.a.


Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:44 Uhr
 
Denkmäler für die Widerstandsgruppe "Weiße Rose"

Auszug aus der Magistarbeit von Christiane Benzenberg:
Denkmäler für die Widerstandsgruppe »Weiße Rose« in München und Hamburg.

[...]
Das Denkmal von Gerd Stange beruht ganz auf privater Initiative. Die Idee, das Überwinden der bürokratischen Hürden und die Installation sind auf das Engagement Gerd Stanges zurückzuführen. Bemerkenswert ist die umfangreiche Mitarbeit und Unterstützung des Künstlers durch Freunde und Anwohner. Besonders sind hier Siegfried Jörns und die Besitzer des Café Borchers aufzuführen.
Reale Gegenstände, Fundstücke und vom Künstler gefertigte Objekte sind neu miteinander in Konfrontation gestellt. Diese, vom Künstler geschaffene Szene, ist in der Erde versenkt. Sie ist dem Betrachter entrückt. Die Anschauung ist nur von oben möglich, man muß sich bücken, um die Gegenstände im Schacht erblicken zu können. Ein direkter Kontakt zu den Objekten wird durch die Glasscheibe verhindert. Die Trennung von Betrachter und Objekt erinnert an die übliche Situation im Museum. Das versenkte Denkmal erinnert an ein Grab. Dieser Eindruck wird durch die rechteckige Form des Schachtes unterstützt.
Der Titel „Verhörzelle“ wird dem Betrachter durch den Stuhl, den schmalen Schacht und die kalte Beleuchtung schnell klar. Die zur Sicherung angebrachten Eisenstäbe, die das Betreten der Installation möglich machen, wecken zusätzlich die Assoziation einer Gefängniszelle. Die eingekesselte Position des Stuhls löst beklemmende Gefühle aus. Dieser Effekt ist durch die Versenkung ins Erdreich noch verstärkt. Die versenkte „Verhörzelle“ erinnert an reale Verhör- und Folterkeller. Die Gestapo verfügte über zahlreiche dieser „Räumlichkeiten“. In Berlin erinnert seit 1987 die Dokumentationsausstellung „Topographie des Terrors“195 in einem Teil der Kellerräume des ehemaligen „Reichssicherheitshauptamtes“ an die Greueltaten der Nationalsozialisten. Die versenkte Installation nimmt die Tatsache auf, daß diese Taten im Verborgenen geschahen.
Verborgen bleibt auch die Auseinandersetzung mit diesem Abschnitt der Historie. Das Denkmal verweist somit auf die Art von Geschichtsbewältigung. Gerd Stange legte Historie frei; er riß eine Wunde auf.
[...]

Download des ganzen Textes hier (PDF 579kb):
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 10. Oktober 2009 um 21:14 Uhr
 
"Ein Gartenstück für Rosa Luxemburg" Projektbeschreibung/Doku/Zitate/Auswahl

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Ein Gartenstück für Rosa Luxemburg– ehemals "Alte Leute Garten" Ecke Emilienstraße Hamburg (Wehbers Park Hamburg, Eimsbüttel)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 28. August 2011 um 13:53 Uhr
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Taschenbuch/ Ein Gartenstück für Rosa Luxemburg

Ein Gartenstück für Rosa Luxemburg


Gerd Stange: "Ein Gartenstück für Rosa Luxemburg",
Broschüre,  Hgg. Gerd Stange, Abera Verlag, Hamburg 2009

Über Rosa Luxemburg’s politisches Wirken ist Vieles bekannt. Doch wussten Sie, dass sie von berühmten Künstlern auch als Malerin akzeptiert wurde oder dass sie ein Herbarium schuf, das heute im Institut für Soziale Geschichte in Amsterdam archiviert ist? Rosa Luxemburg war eine kluge und vielseitig interessierte Frau. Der Künstler Gerd Stange schuf mit seinem Kunstprojekt »Ein Gartenstück für Rosa Luxemburg« einen Ort des Vor- und Nachdenkens. Er grub an jenem Platz, wo Rosa Luxemburg in Hamburg ihre erste große Rede hielt. Dieser Ort wurde zur Herausforderung für seine künstlerische Umsetzung. Eine vermeintliche Randzone, ein Eckstück in Hamburg-Eimsbüttel. Am 13. Dezember 1900 hielt dort Rosa Luxemburg in einem Gartenlokal ihre Rede über »Weltpolitik und Sozialdemokratie«. Gerd Stanges vorrangiges Interesse gilt der Person Rosa Luxemburg. Ihre Briefe, die sie während ihrer Inhaftierung in einem selbst angelegten Gartenstück des Gefängnishofes in Wronke 1917 schrieb, wurden zum Ausgangspunkt des heutigen Rosa Luxemburg Gartens, wo Gerd Stange seit 2004 szenische Lesungen stattfinden lässt. In ihnen collagiert er u.a. Franz Kafka mit Rosa Luxemburg und Hubert Fichte. Stange möchte Nebenräume aus gleicher Zeit oder auch späterer Zeit kreieren, neue Perspektiven und Horizonte für das Publikum und den Hörer auftun. Bewusst nimmt er dabei Brüche und Sprünge hin. Sie sollen neue Denkräume ermöglichen.

Beiträge von Lena Stolze, Rolf Zander,Thomas Sello, Edgar Mebus, Charlotte Böhm u.a.

Erhältlich bei amazon.com hier:Erhältlich bei amazon.com  hier:

 


 

Clip "Ein Gartenstück für Rosa Luxemburg" Es liest Peggy Parnass Kunstprojekt Hamburg 2004 - 2008

 

 

Aufzeichnung im Münchner Volksttheater Produktion Inter/Aktion GmbH, München Jürgen A. Knoll Uwe von Schumann 2008 Es spricht: Sybille Canonica
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 28. August 2011 um 14:45 Uhr
 
Lenkwerk Sofi 1992
weitergraben_lenkwerk_sofi_ Lenkwerk Sofi 1992.
»weitergraben«

 

Jahr 2008

Anstoss/Ausruf:

An die Lichtwirtschafter unserer schönen Stadt ...

Unter dem Dach der „Lichtwirtschaft“ in unserer geliebten Stadt Hamburg, gibt es auch "Schattenseiten"!

Ich empfehle ein „Haus des Lichts“ für Obdachlose! Empfinde sie als Menschen -, deren Menschenwürde getreten wird. Jene, die am Rande unserer Gesellschaft leben, die nicht in das Bild des Glanzes passen.

Eine Fassade, ein Anbau einer Kirche unter anderem im schönen Eppendorf mit Treppengang -und Vorhofarchitektur, Glasfenster im schönen Stil eingefasst, Vitrinen mit Dekor. Eine Vase ziert ein Eingangsportal zur Kirche. Und dies alles ohne Dach?

Hier ruft die Kirche, strahlet mich! Jedoch, nur zum Schein-. Wo bleibt der Mensch, der das Dach vom Vorhof zum Schutze braucht! Oh weh, die „Schattenmenschen“ die Armen, die Vergessenen, die Vertriebenen - die ein "Dorn im Auge" einiger Menschen und Politiker sind, brauchen doch ein Dach?

Mit diesen Zeilen appelliere ich an die Ethik unserer etablierten "Bewirtschafter", bei allen neuen Glanz und Licht in unserer Stadt - in Zukunft auch an die armen Menschen zu denken, die im Schatten der "Lichtwirtschaft", verhöhnt werden.

Mein Vorschlag an die Lichtlobbyisten! Bitte, richtet Spendentöpfe ein, für Häuser des Lichts,  für Häuser die warm genug sind, um den bedürftigen Menschen, ihrer Würde nicht zu berauben. Für den Glanz des inneren Lichts, der inneren Notwendigkeit!

Gerd Stange

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 05. November 2011 um 10:28 Uhr
 
Robert Wagener, Saxophonist, Klarinettist und Geiger 1994
1994 Ein kleines portrait über Robert Wagener (Musiker);  Saxophonist, Klarinettist und Geiger. Robert gab dem Jazzlokal Birdland in Hamburg seinen Namen-und lehrte den Schüler Ralf Reichert das Saxophon spielen. Die Aufnahmen zeigen Peter de Vries (Hutgestalter) beim Unterricht im kleinem Zimmer hinter der Küche... Ich selbst hatte das Glück, jeden Morgen Robert beim üben zu lauschen und öffnete weit die Fenster... Duke Ellington spielte mit Robert im damaligen legendären Dennis Swing Club und im Hotel Atlantik. Außerdem, spielte Robert Geige u.a. bei Hermann van Veen...und für den Unterhalt im Alsterpavillion als Stehgeiger und bei Bert Kämpfert im Orchester mit Ladi Geisler. Super 8 Film gefilmt Gerd Stange Archiv: Peter de Vries
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 20:46 Uhr
 
Gerd Beschütz Marienauer Chronik Heft 47
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 07. Februar 2010 um 09:34 Uhr
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