Projekte

 






Fotografie: Schwammtechnik Hartfaser/ Stahlrahmen 127cm x 261cm 1995

Aus Subbühne- ein anderes Mahnmal für Wolfgang Borchert Luftschutzbunker Tarpenbekstraße 68 20251Hamburg Mai 1995




 

 

Installation und Enthuellung der Gedenktafel für Marie Beschuetz  2. Januar 2001

Umbenennung von Schottmueller Schule in Marie Beschuetz Schule

Marie Beschuetz geb. 11.02.1882

1904         Eintritt in den Schuldienst

1928         Schule Erikastraße 23

1933         Entlassung wegen jüdischer Abstammung

1935/36    Keine Eintragung mehr im Lehrerverzeichnis

6.12.1941 Deportation nach Riga mit ihren beiden Schwestern Olga und Clara

Todesdatum unbekannt


v.l. Christa und Gert Beschuetz, r.  Frau Wally Schollmeyer Schulleitung Marie Beschuetz Schule

 

 

Erinnern und Zweifel saen taz Artikel

 

Hamburger Wochenblatt    2000

 

 

Gert Beschuetz

Lebenserinnerungen eines artigen Hamburger Knaben 1920-1945

Textauszuege

 



Cuxhaven

15. - 29.01.1999, Werke aus der Sammlung von Carl & Carin Vogel


Cuxhavener Nachrichten, 19. Januar 1999, ic: Bildnerische politische Botschaften,Politische Botschaften mit extremen Positionen
+++ Der Bogen spannt sich (...) von A. Paul Weber und Klaus Staeck bis zu Arbeiten von DG. Reiß, Gerd Stange, Walter G. Goes und andere

Carl Vogel

Carl Vogel 1999

Carl Vogel (* 14. November 1923; † 5. Februar 2006 in Hamburg) war ein deutscher Kunstsammler und ehemaliger Präsident der Hamburger Hochschule für Bildende Künste (HfbK).

 

Michael Batz

Michael Batz 1999

Carl Vogel 1999

Geleit von Jörgen Bracker ehemals Leiter des Museum für Hamburgische Geschichte ( aus der Broschüre weitergraben... von Gerd Stange)

Dölling und Galitz Verlag ISBN 3-930802-55-4

Wenn man nach dem überzeugenden Denkmal für die Toten des ersten Weltkrieges fragt, wird man zweifellos an das in Güstrow denken. Ernst Barlach hat es geschaffen und in ihm als lebensspendende und lebensschützende Mutter Käthe Kollwitz porträtiert. Als Sohn Peter 1914 in den Krieg gezogen war, hatte sie die Heroisierung des sogenannten Opferganges begeistert akzeptiert. " So sind sie nun auch wirklich eingesegnet zu ihrem Opfer", hatte sie ihrem Tagebuch anvertraut. Erst als ihr das Kind genommen war, erfaßte sie ganz die totale Unsinnigkeit und Hohlheit des Trostes für den nicht wiedergutzumachenden und durch das sogenannte Opfer nicht gerechtfertigten Massentod der Jungen. Wie Blasphemie mutete dagegen  die beinahe in jedem Dorf befolgte kaiserliche Staatspropaganda  " Schafft Helden Haine!"an. Durch Denkmäler dieser Art sollte der antike Mythos von der Süße und Lieblichkeit des Sterbens für das Vaterland sogleich die nächste Generation für den Opfertod im Krieg bereitmachen.

Gerd Stange versteht die Geschichtlichkeit bestehender Denkmäler und greift sie nicht an. Er empfindet aber die Notwendigkeit eines Kommentars in unmittelbarer Nachbarschaft, indem er versucht, die schreckliche Wirklichkeit des Todes im Schützengraben der pathetischen Heroisierung gegenüberzustellen. Er plädiert im sinne der Toten, die ja in Wahrheit durch Vorgaukelung eines süßen Opfertodes um ihr Leben betrogen wurden. In seinem Kunstwerken wird Gerd Stange zum Anwalt der durch staatliche Opppression  ihres Lebens, ihrer Freiheit, ihrer geistigen und körperlichen Unversehrtheit beraubten  Menschen. Angesichts der unsinnigsten und grausigsten Kriege, der Verführung junger Menschen zu unmenschlichen Taten durch vorgeblich religöse und andere Ideale, erkennt Stange einen Auftrag für sich, gegen Vorurteile und bequemen Behaviorismus anzukämpfen und das Vergangenheitsverständnis durch Einsichten in die Wirklichkeit zu vertreiben.

1999 - 2007 "Ein Nachdenkmal gegen Heldenverehrung, aus der Sicht der Opferperspektive- zum Kriegerdenkmal/ Adlerkubus von Richard Kuöhl 1922 - 2007

NDR 3  1999   Zitat: Stanges Nachdenkmal "Ein Lehrstück mit dem Umgang unserer Vergangenheit

Gerd_Stange_Nachdenkmalskizze

"Schützengraben-Soldatengrab" 1996 Skizze: Modell II Materialbescheibung: Fundstück Büroklammer/Behördenschublade/ein Foto/Zeitungsschnibsel/ein Kehrblech-(FDP)/ein Zinkblech/Nägel/ein Brikett/Linsenröhre Modell in der Carl Vogel Sammlung

Eingang Nachdenkmal/Gegendenkmal  "Schützengraben-Soldatengrab"1999

Periskop: Blick aus dem Nachdenkmal/Gegendenkmal zum Adlerkubus von

Richard Kuöhl  1922 - 2007 "Es geht mir um die Verschiebung von Geschichte-

diesmal aus der Sicht des Soldaten, der Opferrolle - und gegen Heldenverehrung und Faschismus.

(Siehe Buch: Grabhügel Kriegerdenkmal Nachdenkmal) und Interview unten..

Gerd Stange, mit Blick aus der Opferperspektive, durch das Sehrohr, zum

weihenden Heldenadler, der gen Westen blickt.

Foto: Nachdenkmal/ Winter  2006  Das Kriegerdenkmal/Adlerkubus von Richard Kuöhl

 

ist durch den Beschluss des  Bezirks Nord Hamburg und des Denkmalschutzamtes abgetragen

 

wurden.

 

2007  Grüne, SPD und CDU aus Sparmaßnahmen einig...(...) Das abtragen des Kriegerdenkmals und des

 

Nachdenkmals/Gegendenmals in Hamburg Groß Borstel wurde beschlossen.

Im Beschluss der Bezirksversammlung steht u.a. geschrieben: "Den Adler Kuöhls und die Dokumentation über Stanges Gegendenkmal/Nachdenkmal im Hamburgmuseum zu präsentieren"... -(...) Diese Inhalte des Beschlusses wurden bis Heute nicht eingelöst! Warum? Die Parteien müssen antworten!Bürger stellen fragen...


Laß mich den Juden spielen Mai 1995
Laß mich den Juden spielen Mai 1995 Uwe Storjohann

(Im Bestand /Hausarchiv der Film "Laß mich den Juden spielen " aufgenommen in der Subbühne

Mai 1995) Dann diverse Aufnahmen Film und Audioaufnahmen Über Wolfgang Borchert in der Subbühne

Ein Film mit Schülern in der Wolfgang Borchert Schule zur hundert Jährigen Feier.

Wolfgang Borchert Mai 1995  KP Brehmer    Braunkohle in Berlin

Handzeichnung von KP Brehmer in meinem Röhrenbuch/Subbühne Mai 1995

 

Die Zeichnung zeigt einen Spielzeugpanzer. KP holte aus einem Jutesack u.a. einen Modellpanzer (Readymade) und eine Stiege Braunkohle, welche ich im Hausarchiv habe. KP zeigte auch eine Briefmarke "Berlin" aus eigener Produktion.
Zu diesen "Zeugnissen" erzählte KP seine Kindheitsgeschichte von 1945 die sich in einem Keller mit Braunkohle in Berlin abspielte.

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